Köstlichkeiten,  Kuchen und Torten

Nektarinenkuchen mit Marzipanstreuseln

Ein bisschen exotisch diese Kombination? Exotisch im Sinne von Komisch oder Anders… ja, vielleicht ist dieser „Crumble“ ein bisserl gewöhnungsbedürftig. Ehrlich gesagt, ist dieser Kuchen wieder mal aus der Situation heraus sehr spontan entstanden. Man geht in die Vorratskammer (bei uns in Österreich „die Speis“ genannt) und bemerkt, dass man vor einigen Tagen Nektarinen gekauft und noch immer nicht gegessen hat. Was macht man da? Natürlich, verbrauchen! Da ich keine Lust auf Obstsalat oder Overnight Oats mit Nektarinen hatte, habe ich einen Kuchen „erfunden“ und das Ergebnis seht ihr jetzt.

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Ich finde auch, er kann sich doch sehen lassen. Er schmeckt sehr gut meiner Meinung nach, eben ein wenig anders. Haben sicher noch nicht viele Personen in dieser Kombi mit dem Marzipan probiert – also gleich ausprobieren und servieren. Pfirsiche kamen für mich nicht in Frage, die vertrage ich leider nicht – könnt ihr aber natürlich auch hernehmen. Und nun wird euch noch das Rezept dazu verraten.

Zutaten:
(Zeitaufwand: ca. 1 1/2 h – runde Springform)

für den (Streusel-) Teig

300 g Mehl
100 g Marzipan-Rohmasse
150 g Zucker
250 g weiche Butter
1 Ei
Salz, Vanillezucker

für die Füllung

Marillenmarmelade
Brösel
ca. 6-8 Nektarinen (variiert & ist nicht so genau)

 

Zuerst das Marzipan mithilfe einer Reibe klein reiben. Zusammen mit den anderen Zutaten verkneten (am besten mit den Händen) und zu einem Mürbteig formen. Kurz kalt stellen. In der Zwischenzeit die Nektarinen waschen und achteln. Den Teig in eine Springform geben (ich hab sie trotzdem noch eingefettet – Vertrauen ist gut, Kontrolle besser ;-)) und auch ca. 1-2 cm des Randes mitformen. Auf den Teig kommen jetzt ca. 5 EL Brösel, damit sie den Saft der Früchte aufsaugen können. Darüber die Nektarinen und ein paar Esslöffel Marillenmarmelade. zum Schluss die Brösel darübergeben. Bei 180 Grad Ober-Unterhitze ca. 45 Minuten lang backen.

 

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Praktisch ist, dass ihr nur einen Mürbteig herstellen müsst und ihn für Boden und Streusel hernehmen könnt. Eigentlich so ein klassischer „Faule-Sau“ Kuchen 🙂 Zum Schluss noch mit etwas Zimt und Staubzucker bestreuen, wenn ihr mögt und: Mit ein bisschen Schlagobers schmeckt er noch besser!

– Katrin <3

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