Köstlichkeiten Kuchen und Torten

Birnentarte mit Karamellpudding {nobake – Option}

16. März 2016

Ihr kennt bestimmt alle die wohl bekannteste Tarte , die“Tarte Tatin“, welche im 19. Jahrhundert von den Schwestern Tatin zufällig das erste Mal gebacken wurde. Ich habe heute ebenfalls ein Tarte Rezept für euch, eines das ihr noch nicht kennt, aber vermutlich bald nachbacken werdet – weil es einfach sooo easy und lecker ist und das beste: Man kann es auch ohne backen, also als „nobake“ – Cake herstellen. Für meine Tarte habe ich, entgegen der französischen Köstlichkeit mit Äpfeln, Birnen hergenommen und karamellisiert, jedoch ganz normal gebacken und nicht kopfüber.

Wenn ihr diesen Kuchen eben ohne den gebackenen Mürbteig herstellen wollt, gibts die Möglichkeit Kekse mit flüssiger Butter zu vermengen und so den Boden für die Tarte herzustellen. Kennt ihr dieses Karamellgebäck, dass gerne zum Kaffee serviert wird? Ich hab es euch hier mal verlinkt. Geschmacklich würde es bestimmt gut zum Pudding passen. Ihr könnt aber auch Biskotten (Löffelbiskuits) oder einfach eure Lieblingskekse dafür hernehmen.

Der Mürb(e)teig, den ich hier verwende ist ein klassischer 1-2-3 Teig; also 1 Teil Zucker, 2 Teile Butter und 3 Teile Mehl. Ich habe die Mengen hier jedoch halbiert, da ihr nicht soviel braucht (für die Tarte habe ich eine rechteckige Form verwendet – die war nämlich neu 😉 . Ihr könnt aber auch die normale Menge nehmen, aufheben und für etwas anderes verwenden; Mürbteig hält sich nämlich einige Zeit im Kühlschrank.

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Zutaten:
(Zeitaufwand mit Mürbteig: 1 1/2h; nobake: 1/2h)

für den Mürbteig

50 g Zucker
100 g Butter (eher kalt)
150 g Mehl
1 Ei

„nobake“ – Alternative

für den Keksboden

Kekse eurer Wahl
ca. 80 g flüssige Butter

für den Karamellpudding

0,5 l Milch
40 g Speisestärke
60 g Kristallzucker
Salz

für den Belag

3 Birnen
Saft von 1/2 Zitrone
3 EL Zucker
Zimt

Wir beginnen zunächst mit dem Mürbteig. Aus den oa. Zutaten mithilfe einer Küchenmaschine oder so wie ich mit den Händen den Teig gut verkneten. Er sollte nochmal im Kühlschrank ruhen. Dann in die gewünschte Tarteform legen und mit einer Gabel ein paar Mal reinstechen (damit er gleichmäßig gebacken wir und nicht aufgeht). Bei 180 Grad Ober- Unterhitz ca. 15-20 Minuten lang backen.
In der Zwischenzeit mit dem Karamellpudding anfangen. Dazu die Stärke mit etwas Milch glatt rühren. In einem Topf den Zucker karamellisieren lassen – zumindest bis er mittelbraun ist. Dann die Milch in einem Schwung dazugeben. Nicht erschrecken: Das Karamell wird hart und muss sich erst wieder auflösen, also immer schön rühren und auf kleiner Flamme kochen. Dann die Stärkemischung daruntergeben und nochmal kurz aufkochen lassen. Mit Klarsichtsfolie abdecken und auskühlen lassen (dann entsteht keine Haut).

 

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Die Birnen schälen (muss nicht), in Scheiben schneiden und mit allen Zutaten bei mittlerer Hitze in einem Kochtopf karamellisieren lassen.
Auf den Mürbteig zuerst den abgekühlten Pudding und anschließend die Birnen verteilen. Durch die rechteckigen Tarteform kann man ganz leicht mundgerechte Stücke zuschneiden – zum Empfehlen wäre außerdem eine Tarteform mit Hebeboden! Für das Tüpfelchen auf dem i oder besser gesagt die Optik, Zimtüber die fertige Birnentarte streuen.
Ihr werdet staunen, es schmeckt fabelhaft! Freue mich auf euer Feedback 😉

– Katrin <3

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